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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 27. Juli 2026 | Diese AGB gelten für alle Dienstleistungen von Quenbaris Digital

A. Geltungsbereich und Vertragspartner

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Rechtsbeziehung zwischen Quenbaris Digital (nachfolgend "Anbieter"), Hauffgasse 20/4, 1110 Wien, Österreich, und Personen, die Coaching-Dienstleistungen des Anbieters in Anspruch nehmen (nachfolgend "Auftraggeber").

Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt diesen ausdrücklich schriftlich zu. Diese AGB gelten für alle gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsbeziehungen, auch wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart werden.

B. Leistungsbeschreibung und Vertragsschluss

Der Anbieter erbringt Coaching-Dienstleistungen für Freiberufler im Bereich der Kommunikationsvorbereitung für Preisgespräche. Die konkreten Leistungsumfänge werden im individuellen Angebot beschrieben.

Ein Vertrag kommt durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Anbieters oder durch den Beginn der Leistungserbringung zustande. Angebote des Anbieters sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden.

Der Anbieter erbringt Dienstleistungen ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG). Coaching-Dienstleistungen stellen keine Rechts-, Steuer- oder psychologische Beratung dar.

C. Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung richtet sich nach dem individuell vereinbarten Honorar. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern der Anbieter umsatzsteuerpflichtig ist.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu begleichen. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen gemäß österreichischem Recht. Der Anbieter behält sich vor, bei Zahlungsverzug die weitere Leistungserbringung bis zum Ausgleich offener Forderungen zu unterbrechen.

D. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber ist verpflichtet, dem Anbieter alle für die Leistungserbringung notwendigen Informationen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen. Verzögerungen, die auf unzureichende Mitwirkung des Auftraggebers zurückzuführen sind, gehen nicht zu Lasten des Anbieters.

Vereinbarte Sitzungstermine sind verbindlich. Absagen müssen mindestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin erfolgen. Bei kurzfristiger Absage oder Nichterscheinen kann das vereinbarte Honorar für die entgangene Sitzung in Rechnung gestellt werden.

E. Vertraulichkeit und Urheberrecht

Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses.

Die im Rahmen des Coachings erstellten Materialien, insbesondere Formulierungsvorschläge und Gesprächsleitfäden, sind urheberrechtlich geschützt. Der Auftraggeber erhält das nicht-ausschließliche Recht, diese Materialien für eigene berufliche Zwecke zu verwenden. Eine Weitergabe an Dritte oder kommerzielle Nutzung ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Anbieters untersagt.

F. Haftung

Der Anbieter haftet für Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz verursacht wurden, nach den gesetzlichen Bestimmungen. Bei leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung des Anbieters auf vorhersehbare, vertragstypische Schäden begrenzt.

Coaching-Dienstleistungen sind Beratungs- und Vorbereitungsleistungen. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für den Ausgang von Preisgesprächen oder wirtschaftliche Ergebnisse des Auftraggebers. Die Umsetzung der erarbeiteten Formulierungen liegt im Verantwortungsbereich des Auftraggebers.

Die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden und entgangenen Gewinn ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.

G. Kündigung und Vertragsbeendigung

Einzelne Coaching-Pakete können bis zum Beginn der ersten Sitzung schriftlich storniert werden. Nach Beginn der Leistungserbringung ist eine Rückerstattung nur für noch nicht erbrachte Sitzungen möglich, abzüglich einer Bearbeitungspauschale.

Beide Parteien können das Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund fristlos kündigen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn eine Partei wesentliche Vertragspflichten verletzt und diese Verletzung trotz schriftlicher Abmahnung nicht innerhalb einer angemessenen Frist abstellt.

H. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und der Kollisionsnormen des internationalen Privatrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Wien, sofern der Auftraggeber Unternehmer ist.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt.

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Coaching für Freiberufler, die ihre Preise erhöhen möchten.

Hauffgasse 20/4
1110 Wien, Österreich

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